Dieser Nationalpark hat mir von allen Parks der USA Rundreise mit am meisten beeindruckt. Wie in den anderen Nationalparks gibt es auch dort eine Vielzahl an Wanderungen, die man unternehmen kann. Es ging auf eine Runde auf dem Navajo Loop & Queens Garden. Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der große Parkplatz beim „Sunset Point“.


Der Park wurde um 1850 von weißen Siedlern besiedelt und erhielt seinen Namen von Ebenezer Bryce, der sich um 1875 dort niederließ. Der Nationalpark wurde 1924 zum National Monument und 1928 zum National Park erklärt. Heute besuchen deutlich über eine Million Besucher jährlich den Park.


Der Bryce-Canyon-Nationalpark liegt im Südwesten von Utah circa 80 km vom Zion-Nationalpark entfernt. 

Der Bryce Canyon kennzeichnet sich durch orange Felsformationen bzw. die sogenannten „Hoodoos“. Hoodoos sind Türme aus Sedimentgestein, die durch Erosionen geformt wurden. Die Wanderung in das Tal mit den Hoodoos war atemberaubend. Diese Runde war selbst bei der enormen Hitze kein Problem und nahm ca. 1,5 – 2 h (inklusive Fotostopps) in Anspruch. Man darf dabei nicht außer Acht lassen, dass man sich in Bryce durchgehend auf über 2000 Meter befindet – der Bryce Nationalpark liegt auf 2400 bis 2700 Meter Seehöhe. Von daher kann man beim Bergauf-Gehen auch leicht gerne einmal außer Atem kommen.

WIE KOMMT EIN TRABI NUR DEN GANZEN WEG BIS HIER HER?

Stellen Sie sich vor Sie fliegen über 8.500 km gen West und begegnen am gefühlt anderen Ende der Welt einer Rennpappe aus der eigenen Heimatstadt. So oft dürfte es Trabbi's nun auch nicht in den USA geben. Hier steht also ein echter 601er. Ein Trabant aus Zwickau mit Magdeburger Kennzeichen. Faszinierend. Hergebracht hat ihn der "Drehorgel-Rolf" (www.d-rolf.com). Von hier aus geht es weiter Richtung Bryce Canyon - und ich schüttle noch eine Weile mit meinem Kopf ...